Autor: Karsten Don Blumo

  1. März 2019

Zusammen mit meiner Wahlkreiskollegin Monika Schaal war ich heute zu Besuch in der Frohmestraße, also im „Herz von Schnelsen“ und den Akteuren der gleichnamigen Interessensgemeinschaft.

Wir sprachen mit den Vorstandsmitgliedern und Geschäftsleuten Barbara Poser und Benno Matthiesen sowie Bernd Hoffmann vor allem über die zukünftige Ausgestaltung der Frohmestraße. „Wir sind froh, dass nun endlich auch die zweite Röhre des A7-Tunnels fertiggestellt ist“, so Frau Poser, „dann wird sich die Verkehrssituation hier im Herbst deutlich entspannen“.

Die Oströhre wird noch mit Sicherheitstechnik und Asphalt ausgestattet und soll im Oktober den A7-Verkehr Richtung Flensburg aufnehmen. Zunächst muss dann die Weströhre gesperrt und für die endgültige Verkehrsführung vorbereitet werden. Anschließend sollen in beiden Röhren für eine Übergangsphase nur zwei Fahrstreifen freigegeben werden, um die Rückbauarbeiten am Mittelstreifenbereich durchführen zu können. Und bevor der Autobahnverkehr dann in beiden Richtungen jeweils dreispurig durch die Tunnelröhren rollen kann, muss die A7 im Spätherbst dieses Jahres aber noch zwei Mal an Wochenenden für jeweils 55 Stunden voll gesperrt werden. Es wird ein großes Fest geben und Frau Poser hofft, dass es zusammen mit dem traditionellen Schnelsen-Fest mit Kunst- und Infomeile gefeiert werden kann.

Sehr positiv waren alle gestimmt, dass in Schnelsen ein Fördergebiet im Rahmen des Programms „Integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE) eingerichtet werden soll. Große Hoffnungen setzen die Geschäftsleute darauf, dass damit auch die Einrichtung einer Anlaufstelle verbunden ist und es eine/n geeignete/n Quartiersmanager/in geben wird.

Der Blick ging aber natürlich auch über die Frohmestrasse hinaus, bspw. wurde sich über die Entwicklungsprozesse in den Quartieren Schnelsen-Burgwedel und Schnelsen-Süd ausgetauscht.

Ein sehr interessantes und fruchtbares Gespräch, das wir bestimmt nicht zum letzten Mal geführt haben!

Hier der Internetauftritt des „Herz von Schnelsen“: http://herzvonschnelsen.de/

11. Februar 2019

Mehr Sauberkeit und Lebensqualität in der ganzen Stadt | 17.11.2016

Am Donnerstag war ich Teilnehmerin beim Hamburger Abfallwirtschaftsgipfel, bei dem rund 120 Abfallexpertinnen und -experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam mit der Stadtreinigung Hamburg (SRH) über die Zukunft der Abfallwirtschaft in Hamburg diskutierten.

Dabei wurde deutlich, dass die SRH sich mit modernen Verwertungsanlagen nicht nur auf die künftigen Anforderungen der Kreislaufwirtschaft, sondern auch auf die der Fernwärmeversorgung vorbereitet.

Besondere Aufmerksamkeit galt dem von der SRH geplanten Zentrum für Ressourcen und Energie (ZRE) am ehemaligen Standort der Müllverbrennungsanlage Stellinger Moor in Bahrenfeld. Auf ihrem Betriebsplatz an der Schnackenburgallee errichtet die SRH bis Ende 2023 eine in Deutschland bisher einmalige Kombination unterschiedlicher Abfallverwertungs- und Recyclinganlagen, die auch eine zentrale Rolle bei der zukünftigen Versorgung von Hamburger Haushalten mit klimaneutral produzierter Fernwärme spielen sollen.

Das ZRE soll ein Meilenstein beim Übergang von der Abfall- zur Ressourcenwirtschaft sein. Hier sollen Restmüll und Bioabfall zur Erzeugung von Biogas genutzt werden. Mit dem Biogas, der getrockneten Biomasse und den Anlagen zur thermischen Verwertung von Altholz und Ersatzbrennstoff soll das ZRE klimaneutrale Fernwärme und Strom erzeugen.

Neben dem ZRE ist nach Senatsplänen auch die Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm (MVR), an der die SRH beteiligt ist, in die klimaneutrale Wärmewende eingebunden.

Die Gesamtkosten für die Errichtung des ZRE sind mit rund 325 Millionen Euro veranschlagt. Die SRH hat dabei für die Ko-Finanzierung des insbesondere unter Umweltschutz- und Energieeffizienzgesichtspunkten anspruchsvollen Vorhabens öffentliche Fördermittel eingeworben.

Das bedeutet somit auch: Mit der Errichtung und dem Betrieb des ZRE ist keine Erhöhung der Hausmüllgebühren verbunden – ein in meinen Augen sehr wichtiger Punkt!

Das Fazit:

Abfall wird immer mehr zum Rohstoff und gewinnt durch eine intelligente Nutzung auch an Bedeutung als umweltfreundliche Energiequelle. Mit dem ZRE verschmelzen Biogaserzeugung und energetische Abfallverwertung in einer Anlage. So können Abfälle noch wesentlich besser als in konventionellen Biogas- und Müllverbrennungsanlagen genutzt werden. Und gleichzeitig wird die für Hamburg notwendige Entsorgungssicherheit geschaffen.

Details zum ZRE:

Das künftige ZRE besteht aus mehreren Teilanlagen. Dazu gehören

  • eine Sortieranlage für 140.000 Tonnen Hausmüll zur Trennung von organischen Bestandteilen und heizwerthaltigem Restmüll (Ersatzbrennstoff) sowie zur Abtrennung von recyclingfähigen Wertstoffen,
  • eine Biogasanlage für die organische Hausmüllfraktion aus der Sortieranlage,
  • eine Anlage zur Aufbereitung von Biogas,
  • eine Trocknungsanlage für die Aufbereitung von feuchter Biomasse aus der Hausmüllsortieranlage,
  • ein Biomasseheizkraftwerk für holzige Abfälle und getrocknete Biomasse,
  • ein Ersatzbrennstoff (EBS)-Kraftwerk,
  • zwei baugleiche Abgasnachreinigungen für die beiden Heizkraftwerke
  • und Anlagen zur Energieerzeugung (Strom, Fernwärme).

Alle Anlagenteile zusammen erzeugen fast 60 Megawatt Wärme, bis zu 15 Megawatt Strom sowie etwa 10 Megawatt Biogas.

7. Februar 2019

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Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher hat in seiner Rede vor dem Hamburger Überseeclub eine gemeinsame Initiative von Stadt und Industrie zum Klimaschutz angeregt und betont, wie wichtig es ist, die gemeinsamen Anstrengungen im Klimaschutz zu verstärken. Technologischer Fortschritt, Wissenschaft und Forschung können zur Lösung der Klimafrage für Hamburg beitragen und zusätzliche Chancen für Wirtschaft und Stadt bereithalten.

Peter Tschentscher hat in seiner klugen Rede ein klares Bild für die Zukunft unserer Stadt gezeichnet. Technologischer Fortschritt, Investitionen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Industrie sind die Schlüssel, um dem Klimawandel zu begegnen. Wenn wir es richtig angehen, bieten sich neue Chancen für unsere Stadt, die Wirtschaft und alle Hamburgerinnen und Hamburger. Aber wir müssen uns zügig auf den Weg machen. Es braucht nachhaltige Konzepte, damit unsere Stadt langfristig erfolgreich ist. Wir werden hart dafür arbeiten, dass auch künftige Generationen eine erfolgreiche, lebenswerte und grüne Wissensmetropole an der Elbe vorfinden werden. Deswegen müssen wir für eine breite Akzeptanz von Klimaschutz in der Bevölkerung und in der Arbeitnehmerschaft sorgen. Sonst nützen auch die besten Klimaschutz-Maßnahmen nichts.





5. Februar 2019

Am Sonntag fand unser traditioneller Neujahrsempfang der SPD-Bürgerschaftsfraktion statt, dieses Jahr unter dem Motto „100 Jahre Demokratie – 100 Jahre Frauenwahlrecht“.

Im großen Festsaal des Hamburger Rathauses konnten wir 1.100 Hamburgerinnen und Hamburger begrüßen. Neben unserem Bürgermeister Peter Tschentscher, waren auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft ins Rathaus gekommen. Die Neujahrsrede hielt in diesem Jahr die Spitzenkandidatin der SPD für die anstehende Europawahl sowie Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Katarina Barley.

Unser Fraktionsvorsitzender Dirk Kienscherf ging in seiner Begrüßungsrede auf eine Reihe aktueller landespolitischer Themen ein, die wir in Senat und Bürgerschaft voranbringen: Bildung, gute Arbeit, bezahlbarer Wohnraum oder die weitere Entwicklung Hamburgs zu einem international angesehenen Wissenschaftsstandort. Keine andere Partei sei so eng mit Hamburg verbunden wie die SPD. Das Thema Gleichberechtigung bleibe dabei bis heute eine Daueraufgabe, die wir als Gesellschaft gemeinsam angehen müssen. Ein Blick auf die konservative Seite der Bürgerschaft mache deutlich, wie dringend diese Frage sei. Die SPD agiere in dieser Frage als Vorreiter. Der Frauenanteil in der Bürgerschaftsfraktion liegt heute bei 46 Prozent.

Mit einer motivierenden Rede zeigte Katarina Barley auf, welche Bedeutung ein starkes Europa für Deutschland und vor allem Hamburg hat und machte deutlich, dass es darum geht, Europa nicht den Populisten und rechten Anti-Europäern zu überlassen, sondern das Friedensprojekt Europa weiter zu stärken. „Das Klima schützen wir nur gemeinsam, großen Konzernen ringen wir nur gemeinsam Steuern ab, Frieden sichern wir nur gemeinsam. Die großen Fragen der Zukunft beantworten wir nicht national. Europa ist die Antwort“, sagte Barley, unter großem Beifall der Anwesenden.  

Im Anschluss gab es wieder die Möglichkeit für viele Gespräche – und es war schön zu sehen, dass auch viele Gäste aus unserem Wahlkreis den Weg ins Rathaus gefunden hatten.

31. Januar 2019

Mit meinem Wahlkreiskollegen Marc Schemmel war ich heute zu Besuch beim Leiter des Polizeikommissariats 24, Andre Jägde. Herr Jägde leitet das PK am Garstedter Weg seit Oktober 2017, zuvor war er als Stabsleiter am PK 31 in Barmbek tätig.

Er habe sich sehr schnell einarbeiten können und lobte im Beisein seines Stellvertreters, Ralph Poluda, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihn konstruktiv und vertrauensvoll am neuen Arbeitsplatz empfangen hätten.

Herr Jägde hob hervor, dass die Kriminalitätslage für Niendorf und Schnelsen keine besonderen Auffälligkeiten aufweise. Im vergangenen Jahr habe man unter anderem Maßnahmen zur Bekämpfung des Haus- und Wohnungseinbruches fortgeführt.

Neben der Kriminalitätsbekämpfung sei auch eine intensive Präventionsarbeit vor Ort, insbesondere durch die Bürgernahen Beamten, geleistet worden. Beispielsweise wurden die Bürgerinnen und Bürger zum Thema Trickbetrug informiert – so z. B. über den sogenannten „Enkeltrick“ oder den Umgang mit Anrufen durch „falsche Polizeibeamte“. Hierbei sei es wichtig, dass Betroffene die Polizei informieren.

Zum Schutz vor Fahrraddiebstahl könnten die Bürgerinnen und Bürger ihren Beitrag leisten, indem sie ihr Fahrrad gegen Diebstahl mit einem guten Schloss sichern und es codieren ließen. Durch die Codierung werde das Fahrrad für den Täter unattraktiv, da aufgrund des Codes das Rad einer Person jederzeit zugeordnet werden könne.

Auch im Bereich Verkehrssicherheit sei man nach wie vor aktiv und präsent.

Darüber hinaus betonte Herr Jägde, dass dem PK 24 der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern, Institutionen und Gesprächskreisen in Schnelsen und Niendorf sehr wichtig sei. So nehme u. a. ein Vertreter des PK 24 regelhaft an den Sitzungen des Regionalausschusses Lokstedt teil. Dort biete sich die Gelegenheit, konkrete Anliegen von Kommunalpolitik und Bürgern aufzunehmen und direkt zu besprechen.

Vielen Dank für das sehr informative Gespräch und alles Gute für die zukünftige Tätigkeit!


31. Januar 2019

In der gestrigen Bürgerschaftssitzung haben uns unter anderem der „Brexit“ sowie die Ergebnisse der Enquete-Kommission zum Kinderschutz beschäftigt.

Der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU war dabei Thema unserer aktuellen Stunde, denn gerade Hamburg verbindet eine lange Tradition wirtschaftlicher, kultureller und oft auch persönlicher Verbindungen mit dem Vereinigten Königreich. Die Entscheidung der Briten ist mehr als bedauerlich und wir müssen nun sehen, dass wir uns in Hamburg auf einen geregelten Austritt genauso vorbereiten wie auf die Möglichkeit eines „harten Brexits“. Hierbei geht es für uns vor allem um die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die damit verbundenen Fragen z. B. in der Zollabfertigung und unser Finanzsenator Andreas Dressel machte in seiner Rede deutlich, dass Hamburg hier alle zu treffenden Vorkehrungen getroffen hat.

Zwei Jahre Arbeit der Enquete-Kommission „Kinderschutz und Kinderrechte weiter stärken“ haben das Wissen rund um den Kinderschutz gestärkt. Die Anhörungen sowie Befragungen von Praktikern und Beschäftigten haben es ermöglicht, die unterschiedlichen Perspektiven gewinnbringend einzubeziehen. Die Arbeit hat zu zahlreichen konkreten Empfehlungen und wichtigen Prüfaufträgen geführt, die nun ihre Wirkung entfalten müssen. Die Reichweite der Empfehlungen geht inhaltlich und zeitlich über eine Wahlperiode hinaus. Kinderschutz und Kinderrechte zu stärken, bleibt somit eine Daueraufgabe und als SPD-Fraktion werden wir die Umsetzung der Empfehlungen in die Praxis eng begleiten.

Weitere Informationen zu diesen und weiteren Themen erhalten Sie unter: https://www.spd-fraktion-hamburg.de/presse/pressemitteilungen.html

Gefreut haben wir uns, dass wir wir auch dieses Mail wieder eine kleine Besuchergruppe aus dem Wahlkreis im Rathaus begrüßen durften. In unserem Gespräch ging es um die Themen Radverkehr, Baustellenkoordination, Straßensanierung und Wohnungsbau. Wer Interesse hat, auch einmal an einem Rathausbesuch teilzunehmen kann hierzu gerne unser Büro kontaktieren.

27. Januar 2019

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Die von der Bundesregierung eingerichtete Kohlekommission hat bei nur einer Gegenstimme beschlossen, bis spätestens 2038 die Kohleverstromung zu beenden. Aktuell beträgt die Kapazität der Kohlekraftwerke in Deutschland 45 Gigawatt. Der Beschluss sieht unter anderem vor, dass bereits 2032 geprüft werden soll, ob ein Ausstieg aus der Kohle schon 2035 möglich ist. Der Fahrplan beinhaltet weiter, dass bis 2022 12,4 Gigawatt, bis 2030 16 Gigawatt und bis 2035/38 die letzten 17 Gigawatt vom Netz genommen werden. Der Kohleausstieg in Deutschland soll durch ein umfangreiches milliardenschweres strukturpolitisches Förder- und Maßnahmenprogramm unterstützt werden, um den Strukturwandel für die Bevölkerung in den betroffenen Regionen sozialverträglich zu gestalten.

In Hamburg haben wir den Klimaschutz schon lange auf der Agenda. Wenn wir die Kohlefeuerung bis 2030 im Kraftwerk Tiefstack wie geplant beenden können, kann Hamburg im Bund eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Energiewende werden wir sozialdemokratisch gestalten. Das heißt, dass wir an unseren Grundsätzen festhalten: Der Umbau der Fernwärme muss sozialverträglich geschehen. Fernwärme muss bezahlbar und konkurrenzfähig bleiben. Den Umbau unserer Energiesysteme werden wir gewissenhaft vorantreiben.

Die Ergebnisse der Kohlekommission sind gut für das Klima, befördern die Energiewende und nutzen dem Industriestandort Deutschland, weil der Kohleausstieg Innovationen und Aufschwung entfesseln wird – und das nicht nur in den Kohleregionen. Die Dekarbonisierung der Fernwärme in Hamburg bis 2030 ist ein ehrgeiziges Vorhaben, dass die Nutzung vorhandener Abwärmequellen und den Bau neuer Leitungen umfasst. Dabei dürfen die Kosten nicht durch die Decke gehen.  Neben der technischen Umrüstung der Fernwärme wird auch der Aufbau der neuen städtischen Wärmegesellschaft Kapazitäten erfordern.

Bei allen Herausforderungen ist für uns aber klar: Der Kohleausstieg muss gelingen – wir machen das Schritt für Schritt!

Hintergrund

Hamburg hat sich früh auf den Weg gemacht, Klimaschutz und Energiewende voranzubringen. Das zentrale Projekt ist der Erwerb des Fernwärmenetzes und der Ausstieg aus der Kohlefeuerung in den Kraftwerken Wedel und Tiefstack. Der Ersatz für das Kraftwerk Wedel soll spätestens bis 2024 in Betrieb gehen (Drs. 21/14636), sodass die Kohlefeuerung dann in Wedel beendet sein wird. Der Standort Tiefstack folgt 2030.

30. Dezember 2019

Zusammen mit Marc Schemmel und unserem Lokstedter SPD-Kollegen Milan Pein haben wir uns in der Hamburgischen Bürgerschaft erfolgreich für die Förderung wichtiger Projekte in unseren Stadtteilen eingesetzt. Nach einem Beschluss der Bürgerschaft im Dezember sind aus den sogenannten Tronc-Mitteln insgesamt rund 29.000 Euro für Vorhaben in Lokstedt, Niendorf und Schnelsen vorgesehen, die Mittel werden demnächst abgerufen.

Die Troncmittel stammen aus dem so genannten Tronc, der Trinkgeldkasse in der Spielbank. Zur Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit vergibt die Hamburgische Bürgerschaft Mittel aus der Troncabgabe an soziale Einrichtungen und Projekte sowie Stiftungen und Initiativen, die sich mit großem Einsatz und Engagement um die Belange von Kindern und Jugendlichen, den sozialen Ausgleich, die sportliche und kulturelle Förderung oder auch um das gute Zusammenleben in den Stadtteilen und der Nachbarschaft kümmern. Die Troncmittel werden auf Vorschlag der die Regierung tragenden Fraktion/Fraktionen vergeben.

Wir freuen uns, dass in allen Stadtteilen Vereine und Projekte von den Mitteln profitieren:

Schnelsen

In Schnelsen können wir das Spielhaus Surcis Goldinger, das tolle Arbeit in Schnelsen-Burgwedel leistet und gerade sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert hat, bei der Anschaffung einer Kisten-Kletter-Anlage mit 3.700 Euro unterstützen.

Für die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen stellen wir 5.000 Euro bereit, mit denen ein benötigter Anhänger für das Jugendfeuerwehr-Auto angeschafft werden kann.

Und für die wichtige Quartiersarbeit in Schnelsen-Süd können von den beschlossenen 2.000 Euro Beamer und Leinwand angeschafft werden, die dann für örtliche Veranstaltungen und zur Nutzung von den dortigen Einrichtungen und Institutionen zur Verfügung stehen.

Niendorf

Auch in Niendorf profitieren verschiedene Einrichtungen. So bekommt der Niendorfer TSV in seinem 100-jährigen Jubiläumsjahr 3.500 Euro für die Anschaffung eines Smartboards für sein neues Vereinsgebäude am Bondenwald.

Das NTSV-Gebäude kurz vor dem Richtfest Ende 2017

Das Spielhaus Wagrierweg kann sich über 2.000 Euro freuen, aus denen der Spiel- und Toberaum neu ausgestattet werden soll.

Der Freiwilligen Feuerwehr Niendorf wird aus den Tronc-Mitteln die Anschaffung benötigter LED-Handlampen ermöglicht; das Bürgerhaus Niendorf kann 2.900 Euro für die dringende Sanierung des Balkons des Berenberg-Gossler-Hauses einsetzen.

Lokstedt

Und in Lokstedt wird die Anschaffung eines Beamers mit Leinwand für das Bürgerhaus Lokstedt realisiert.

Die Quartiersarbeit in der Lenzsiedlung unterstützen wir seit vielen Jahren und mit 3.500 Euro kann vom Verein Lenzsiedlung nun ein neues großes Zelt für Außen-Veranstaltungen angeschafft werden.

Zudem erhält Eintracht Lokstedt 3.200 Euro für neue transportable Großfeldtore.

15. Januar 2019
Der Senat hat jetzt die Machbarkeitsstudie für den Bauabschnitt der U5 Mitte vorgestellt. Ergebnis: Der Bau und Betrieb der neuen U-Bahnlinie 5 ist notwendig und realisierbar! Durch die geplante Strecke werden wichtige Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte an das Schnellbahnnetz angeschlossen und mehr als 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger erhalten entlang der gesamten Strecke der neuen U-Bahn erstmals einen direkten Schnellbahnzugang.
Durch Verknüpfung mit den bestehenden Linien gibt es weitere neue Umsteigemöglichkeit.
Auf der Online-Plattform http://schneller-durch-hamburg.de können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger an den weiteren Planungen beteiligen – ein Blick auf die Seite lohnt sich.
Die gute Nachricht für unseren Wahlkreis: Die U5 wird auch über Lokstedt geführt werden!
Ein Verlauf der U5 Mitte von City Nord über Winterhude, St. Georg, die Innenstadt, das Grindelviertel, Hoheluft, Eppendorf und Lokstedt bis Stellingen ist aus technischer, baulicher, verkehrlicher und betrieblicher Sicht machbar.

Auf allen Abschnitten gibt es noch verschiedene Varianten, sowohl für die Streckenführung als auch die Lage der Haltestellen. Das betrifft z. B. auch Lokstedt.

Dabei steht weitestgehend fest, wie die U5 westlich der Alster bis zu einer Haltestelle in Höhe der Gärtnerstraße verlaufen kann: Im Wesentlichen verläuft sie unter der Grindelallee und im weiteren Verlauf unter der Hoheluftchaussee. Für die Erschließung Lokstedts und eine mögliche Weiterführung der U5 nach Stellingen sind zwei Varianten denkbar:

  • Die U5 fährt über Siemersplatz und Hagenbecks Tierpark nach Stellingen.
  • Die U5 biegt hinter der Haltestelle Gärtnerstraße westlich nach Lokstedt ab, um über eine Haltestelle am Lohkoppelweg und Hagenbecks Tierpark Stellingen zu erreichen.

Mit der U5 werden nicht nur rund 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger erstmals einen direkten Schnellbahnanschluss erhalten, sondern es werden auch Busse entlastet, die Fahrgastkapazitäten erhöht, Fahrzeiten verkürzt und Stadtteile miteinander verbunden.

Und: In einem breiten Beteiligungsverfahren haben alle die Möglichkeit, die U5 mitzugestalten. Hier die Termine für die Lokstedter Bürgerinnen und Bürger: Die ersten beiden öffentlichen Veranstaltungen finden am 8. Februar von 13-18 Uhr und am 9. Februar von 10-15 Uhr im Hauptgebäude des UKE statt.

Ich hoffe auf eine rege Beteiligung, damit die Wünsche und Anregungen vor Ort berücksichtigt werden und wir das Projekt U5 gemeinsam auf den Weg bringen können.

19. Januar 2019

Das war heute ein schöner, winterlicher Nachmittag beim Neujahrsempfang der SPD-Distrikte Schnelsen und Niendorf im Clubhaus von Germania Schnelsen.

Wir konnten über 100 Gäste begrüßen, viele Weggefährten, aber auch engagierte VertreterInnen vieler Einrichtungen aus unserem Wahlkreis und auch zahlreiche BürgerInnen, die wir durch unsere Infostände, Rathausbesuche und Sprechstunden gut kennen.

Neben zahlreichen Gesprächen wies unser Spitzenkandidat für Hamburg, Knut Fleckenstein, in seiner Rede noch einmal eindringlich auf die immense Bedeutung der Europawahl am 26. Mai hin.

Eindringlich schilderte er die verfahrene Situation in Großbritannien nach Ablehnung der Brexit-Vereinbarung durch das britische Unterhaus. Auch ein neuer „Plan B“ von Premierministerin Theresa May dürfe keine „Rosinenpickerei“ bei den vier Grundfreiheiten der EU sein. Wer freien Warenverkehr für sich beanspruche, müsse auch Bewegungsfreiheit von EU-Bürgern akzeptieren und sie nicht abschaffen wollen. Er sehe mit Sorge, dass es immer mehr Versuche gebe, den Zusammenhalt in Europa zu schwächen. Das geschehe von außen etwa durch Trumps Politik, aber auch von innen durch rechte Nationalisten. Grotesk sei es, wenn eine Partei wie die AfD in ihrem Wahlprogramm die Auflösung des EU-Parlaments fordere, gleichzeitig aber um Mandate dort kämpfen wolle.
Unter großem Beifall appellierte Knut Fleckenstein an alle, bei der kommenden Europa-Wahl „diejenigen zu wählen, die Europa weiter entwickeln wollen und nicht diejenigen, die es abwickeln wollen.“

Unsere Bezirks-Spitzenkandidaten – auch diese Wahl steht ja am 26. Mai an – Ines Schwarzarius und Koorosh Armi benannten in ihren Redebeiträgen die Themen, die wir für Niendorf und Schnelsen in der Bezirksversammlung umsetzen wollen.

Als zukünftige Vorhaben sehen die Schnelsener die Weiterentwicklung der Schullandschaft im Stadtteil sowie den Bau der S 21 mit der geplanten Bahnstation Schnelsen-Süd. Auch ein Standort für eine neue Feuerwache solle zügig gefunden werden. Im Wohnungsbau solle bei aller Anerkennung von Bezahlbarkeit gleichzeitig darauf geachtet werden, Grünflächen weitgehend zu verschonen. In Niendorf werde man sich um die Weiterentwicklung der Zentren Tibarg und Niendorf-Nord kümmern. Im Osten Niendorfs soll die im Bürgerdialog entstandene Idee eines „Bürger-Busses“ zur Verbesserung der örtlichen Mobilität weiter verfolgt werden. Im „Haus der Jugend“ werde man das Jugendparlament weiter unterstützen.

Beide Kandidaten betonten, dass sie bei allen Vorhaben den direkten Dialog mit den BürgerInnen suchen.

Und nach den Reden gab es in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen, belegten Brötchen und Kaltgetränken noch viele nette Gespräche.

U. a. konnte ich länger mit Volker Bonorden plaudern, ehemaliger langjähriger oberster Personalchef Hamburgs – und noch längeres SPD-Mitglied -, der sich ehrenamtlich seit anderthalb Jahren bei der Hamburger Tafel engagiert.

Mit Dr. Volker Bonorden, Senatsdirektor i. R.

Auf meine Frage nach seinen Gründen erwiderte er: „Meine Ausbildung, mein Berufsleben und meine familiäre Situation waren und sind sehr positiv. Jetzt möchte ich der Gesellschaft etwas zurückgeben.“ Eine tolle Einstellung!

An dieser Stelle vielen Dank für das große Interesse – und auch an alle, die bei Vorbereitung und Durchführung mitgeholfen haben! Das gilt besonders für die SPD-Genossinnen und Genossen in Schnelsen, die die ganze Veranstaltung in Eigenregie organisiert haben, denn das Clubhaus sucht derzeit nach einem neuen Pächter.