Tag: 23. Januar 2019

30. Dezember 2019

Zusammen mit Marc Schemmel und unserem Lokstedter SPD-Kollegen Milan Pein haben wir uns in der Hamburgischen Bürgerschaft erfolgreich für die Förderung wichtiger Projekte in unseren Stadtteilen eingesetzt. Nach einem Beschluss der Bürgerschaft im Dezember sind aus den sogenannten Tronc-Mitteln insgesamt rund 29.000 Euro für Vorhaben in Lokstedt, Niendorf und Schnelsen vorgesehen, die Mittel werden demnächst abgerufen.

Die Troncmittel stammen aus dem so genannten Tronc, der Trinkgeldkasse in der Spielbank. Zur Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit vergibt die Hamburgische Bürgerschaft Mittel aus der Troncabgabe an soziale Einrichtungen und Projekte sowie Stiftungen und Initiativen, die sich mit großem Einsatz und Engagement um die Belange von Kindern und Jugendlichen, den sozialen Ausgleich, die sportliche und kulturelle Förderung oder auch um das gute Zusammenleben in den Stadtteilen und der Nachbarschaft kümmern. Die Troncmittel werden auf Vorschlag der die Regierung tragenden Fraktion/Fraktionen vergeben.

Wir freuen uns, dass in allen Stadtteilen Vereine und Projekte von den Mitteln profitieren:

Schnelsen

In Schnelsen können wir das Spielhaus Surcis Goldinger, das tolle Arbeit in Schnelsen-Burgwedel leistet und gerade sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert hat, bei der Anschaffung einer Kisten-Kletter-Anlage mit 3.700 Euro unterstützen.

Für die Freiwillige Feuerwehr Schnelsen stellen wir 5.000 Euro bereit, mit denen ein benötigter Anhänger für das Jugendfeuerwehr-Auto angeschafft werden kann.

Und für die wichtige Quartiersarbeit in Schnelsen-Süd können von den beschlossenen 2.000 Euro Beamer und Leinwand angeschafft werden, die dann für örtliche Veranstaltungen und zur Nutzung von den dortigen Einrichtungen und Institutionen zur Verfügung stehen.

Niendorf

Auch in Niendorf profitieren verschiedene Einrichtungen. So bekommt der Niendorfer TSV in seinem 100-jährigen Jubiläumsjahr 3.500 Euro für die Anschaffung eines Smartboards für sein neues Vereinsgebäude am Bondenwald.

Das NTSV-Gebäude kurz vor dem Richtfest Ende 2017

Das Spielhaus Wagrierweg kann sich über 2.000 Euro freuen, aus denen der Spiel- und Toberaum neu ausgestattet werden soll.

Der Freiwilligen Feuerwehr Niendorf wird aus den Tronc-Mitteln die Anschaffung benötigter LED-Handlampen ermöglicht; das Bürgerhaus Niendorf kann 2.900 Euro für die dringende Sanierung des Balkons des Berenberg-Gossler-Hauses einsetzen.

Lokstedt

Und in Lokstedt wird die Anschaffung eines Beamers mit Leinwand für das Bürgerhaus Lokstedt realisiert.

Die Quartiersarbeit in der Lenzsiedlung unterstützen wir seit vielen Jahren und mit 3.500 Euro kann vom Verein Lenzsiedlung nun ein neues großes Zelt für Außen-Veranstaltungen angeschafft werden.

Zudem erhält Eintracht Lokstedt 3.200 Euro für neue transportable Großfeldtore.

15. Januar 2019
Der Senat hat jetzt die Machbarkeitsstudie für den Bauabschnitt der U5 Mitte vorgestellt. Ergebnis: Der Bau und Betrieb der neuen U-Bahnlinie 5 ist notwendig und realisierbar! Durch die geplante Strecke werden wichtige Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte an das Schnellbahnnetz angeschlossen und mehr als 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger erhalten entlang der gesamten Strecke der neuen U-Bahn erstmals einen direkten Schnellbahnzugang.
Durch Verknüpfung mit den bestehenden Linien gibt es weitere neue Umsteigemöglichkeit.
Auf der Online-Plattform http://schneller-durch-hamburg.de können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger an den weiteren Planungen beteiligen – ein Blick auf die Seite lohnt sich.
Die gute Nachricht für unseren Wahlkreis: Die U5 wird auch über Lokstedt geführt werden!
Ein Verlauf der U5 Mitte von City Nord über Winterhude, St. Georg, die Innenstadt, das Grindelviertel, Hoheluft, Eppendorf und Lokstedt bis Stellingen ist aus technischer, baulicher, verkehrlicher und betrieblicher Sicht machbar.

Auf allen Abschnitten gibt es noch verschiedene Varianten, sowohl für die Streckenführung als auch die Lage der Haltestellen. Das betrifft z. B. auch Lokstedt.

Dabei steht weitestgehend fest, wie die U5 westlich der Alster bis zu einer Haltestelle in Höhe der Gärtnerstraße verlaufen kann: Im Wesentlichen verläuft sie unter der Grindelallee und im weiteren Verlauf unter der Hoheluftchaussee. Für die Erschließung Lokstedts und eine mögliche Weiterführung der U5 nach Stellingen sind zwei Varianten denkbar:

  • Die U5 fährt über Siemersplatz und Hagenbecks Tierpark nach Stellingen.
  • Die U5 biegt hinter der Haltestelle Gärtnerstraße westlich nach Lokstedt ab, um über eine Haltestelle am Lohkoppelweg und Hagenbecks Tierpark Stellingen zu erreichen.

Mit der U5 werden nicht nur rund 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger erstmals einen direkten Schnellbahnanschluss erhalten, sondern es werden auch Busse entlastet, die Fahrgastkapazitäten erhöht, Fahrzeiten verkürzt und Stadtteile miteinander verbunden.

Und: In einem breiten Beteiligungsverfahren haben alle die Möglichkeit, die U5 mitzugestalten. Hier die Termine für die Lokstedter Bürgerinnen und Bürger: Die ersten beiden öffentlichen Veranstaltungen finden am 8. Februar von 13-18 Uhr und am 9. Februar von 10-15 Uhr im Hauptgebäude des UKE statt.

Ich hoffe auf eine rege Beteiligung, damit die Wünsche und Anregungen vor Ort berücksichtigt werden und wir das Projekt U5 gemeinsam auf den Weg bringen können.

19. Januar 2019

Das war heute ein schöner, winterlicher Nachmittag beim Neujahrsempfang der SPD-Distrikte Schnelsen und Niendorf im Clubhaus von Germania Schnelsen.

Wir konnten über 100 Gäste begrüßen, viele Weggefährten, aber auch engagierte VertreterInnen vieler Einrichtungen aus unserem Wahlkreis und auch zahlreiche BürgerInnen, die wir durch unsere Infostände, Rathausbesuche und Sprechstunden gut kennen.

Neben zahlreichen Gesprächen wies unser Spitzenkandidat für Hamburg, Knut Fleckenstein, in seiner Rede noch einmal eindringlich auf die immense Bedeutung der Europawahl am 26. Mai hin.

Eindringlich schilderte er die verfahrene Situation in Großbritannien nach Ablehnung der Brexit-Vereinbarung durch das britische Unterhaus. Auch ein neuer „Plan B“ von Premierministerin Theresa May dürfe keine „Rosinenpickerei“ bei den vier Grundfreiheiten der EU sein. Wer freien Warenverkehr für sich beanspruche, müsse auch Bewegungsfreiheit von EU-Bürgern akzeptieren und sie nicht abschaffen wollen. Er sehe mit Sorge, dass es immer mehr Versuche gebe, den Zusammenhalt in Europa zu schwächen. Das geschehe von außen etwa durch Trumps Politik, aber auch von innen durch rechte Nationalisten. Grotesk sei es, wenn eine Partei wie die AfD in ihrem Wahlprogramm die Auflösung des EU-Parlaments fordere, gleichzeitig aber um Mandate dort kämpfen wolle.
Unter großem Beifall appellierte Knut Fleckenstein an alle, bei der kommenden Europa-Wahl „diejenigen zu wählen, die Europa weiter entwickeln wollen und nicht diejenigen, die es abwickeln wollen.“

Unsere Bezirks-Spitzenkandidaten – auch diese Wahl steht ja am 26. Mai an – Ines Schwarzarius und Koorosh Armi benannten in ihren Redebeiträgen die Themen, die wir für Niendorf und Schnelsen in der Bezirksversammlung umsetzen wollen.

Als zukünftige Vorhaben sehen die Schnelsener die Weiterentwicklung der Schullandschaft im Stadtteil sowie den Bau der S 21 mit der geplanten Bahnstation Schnelsen-Süd. Auch ein Standort für eine neue Feuerwache solle zügig gefunden werden. Im Wohnungsbau solle bei aller Anerkennung von Bezahlbarkeit gleichzeitig darauf geachtet werden, Grünflächen weitgehend zu verschonen. In Niendorf werde man sich um die Weiterentwicklung der Zentren Tibarg und Niendorf-Nord kümmern. Im Osten Niendorfs soll die im Bürgerdialog entstandene Idee eines „Bürger-Busses“ zur Verbesserung der örtlichen Mobilität weiter verfolgt werden. Im „Haus der Jugend“ werde man das Jugendparlament weiter unterstützen.

Beide Kandidaten betonten, dass sie bei allen Vorhaben den direkten Dialog mit den BürgerInnen suchen.

Und nach den Reden gab es in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen, belegten Brötchen und Kaltgetränken noch viele nette Gespräche.

U. a. konnte ich länger mit Volker Bonorden plaudern, ehemaliger langjähriger oberster Personalchef Hamburgs – und noch längeres SPD-Mitglied -, der sich ehrenamtlich seit anderthalb Jahren bei der Hamburger Tafel engagiert.

Mit Dr. Volker Bonorden, Senatsdirektor i. R.

Auf meine Frage nach seinen Gründen erwiderte er: „Meine Ausbildung, mein Berufsleben und meine familiäre Situation waren und sind sehr positiv. Jetzt möchte ich der Gesellschaft etwas zurückgeben.“ Eine tolle Einstellung!

An dieser Stelle vielen Dank für das große Interesse – und auch an alle, die bei Vorbereitung und Durchführung mitgeholfen haben! Das gilt besonders für die SPD-Genossinnen und Genossen in Schnelsen, die die ganze Veranstaltung in Eigenregie organisiert haben, denn das Clubhaus sucht derzeit nach einem neuen Pächter.